Programm

FATA MORGANA

OUTDOOR // Sommer 2022

Auf der neugebauten, überdachten Außentribüne des Pferdetheaters können Sie der diesjährigen Outdoor-Veranstaltung, die neben Tiefgründigkeit den Schalk nicht zu kurz kommen lassen will, folgen.

 

Wer mag es nicht? An heißen Sommertagen am weißen Strand zu liegen, sich im Wasser abzukühlen und danach langsam in der Sonne einzuschlummern. Ein leichter Wind weht, die Wellen rauschen... Doch was war das? Eine Frau? Ein Pferd? Eine Fata Morgana? Oder doch nur geträumt?

 

Das Phänomen FATA MORGANA beschäftigt in diesem Jahr das Publikum im Pferdetheater. Als eine der sagenumwogensten Sinnestäuschungen wird die Fata Morgana oft mit der Wüste assoziiert. In eben dieser macht sich der Protagonist der Vorstellung an einer Oase zum Schwimmen bereit. Aber nicht nur die Oase ist eine Täuschung seiner Sinne, auch die Begegnungen mit den anderen Figuren und Pferden der Wüste spielen ihm eine List.

 

vom 01. Juli bis 02. September

mittwochs bis freitags

jeweils 19:30

 

 

Bei schlechtem Wetter spielen wir unsere INDOOR-Vorstellung INTO THE FOREST in der Reithalle für Sie.

 

--> FATA MORGANA | TICKETSHOP <--

Erwachsene 19€
Kinder unter 12 Jahren 12€

 

Tickets sind online erhältlich oder an der Abendkasse.

Achtung begrenzte Sitzplatzanzahl!

 

Ab 18:30 Uhr ist die Abendkasse für Sie geöffnet. An der Bar bekommen Sie Drinks und Pizza!

 

Anfahrt

Aus Bergen kommend am Hotel Himmelreich links abbiegen und der Beschilderung bis ans Ende des Dorfes Richtung Pferdetheater folgen.

Aus Binz kommend vorm Hotel Himmelreich rechts abbiegen.

Parkplätze befinden sich auf dem Gelände und sind kostenlos.

 

Anfahrt mit dem Bus ist möglich. Von der Haltestelle in Zirkow sind es etwa 5 Minuten zu laufen.

 

 

ZUSCHAUEN BEIM TRAINING

JULI & AUGUST jeweils mittwochs 10 Uhr

Reiten ist Suche nach Schönheit, Geradlinigkeit und Wahrheit
[Nuno Oliveira]

Vergangene Vorstellungen

CINEMA | 2020

2020 Pferdetheater für Kinder & Jugendliche

Into the forest I go to lose my mind and find my soul | 2019

Foto (c) Detlef Witt

Foto (c) Keep the Ananas

Tout le monde danse, tout le monde pense | 2017-2018

 

Eine Hommage an die goldenen 20er

Pferdetheater Zirkow - VON CLAUDIA GROSSE

Aus den Lautsprechern erklingt Max Raabes „Ich bin nur gut, wenn keiner kuckt“. Und das wusste ja auch schon Charlie Chaplin, dass wer sich selbst zu ernst nimmt, viel Humor braucht, um das Leben zu überstehen. Im Pferdetheater ist mit klassischen Slapstick-Einlagen Platz fürs Augenzwinkern. In Anbetracht der Tatsache, dass im Stück nicht gesprochen wird, bleibt Raum für die großen Gesten, ganz im Stile der Stummfilmära. Daraus entsteht ein ganz besonderer Zauber, dem man sich als Zuschauer nicht entziehen kann. Das liegt auch und besonders an den vierbeinigen Hauptdarstellern.

Nocturne II: Losing your Vitamin C. | 2016

 

Foto honor to S. Neumann

Pferdetanz zu elektronischer Musik

In Tegel gibt es Sonnabend Pferdetheater. Das liegt irgendwo zwischen Performance, Happening und Kunst - mit hypnotischen Momenten. Ein Besuch in der Reithalle. VON ARIANE BEMMER

Bei der Probe sind Reiterinnen mit ganz unterschiedlichen Pferden da, spanische Schimmel, braune Warmblüter, die sie alle gut im Griff haben, so dass keines sich Sperenzien erlaubt. Es geht als Scherenschnitt hin und her vor der Leinwand , auf der unterschiedliche Videosequenzen laufen. Es gibt Piaffen im Takt marschierender Soldaten. Hinterhandwendungen à la Autoscooter zu flimmernden Bildern mit Motiven aus dem modernen Großstadtwahnsinn, und all das in halber Dunkelheit, in der Laternen Lichtinseln schaffen und gespenstische Schattenwürfe, und über all dem die elektronisch- scheppernde Musik, die alles Schnauben und Stampfen aufsaugt und übertönt, was mitunter regelrecht hypnotische Momente erzeugt.

Nocturne I: Tout le monde pense, tout le monde danse... | 2015

Foto honor to PferdKultur & Camera 'n' Glasses

Darstellende Kunst mit Pferden

Ein Besuch beim Pferdetheater Berlin. VON SIMONE FUST 

Sehr wenig Licht seitlich von unten, dazu raumbildend eingesetzte Laternen mit Kerzenlicht, um die herum mit Pferden vom Boden aus und geritten, Aufgaben der hohen Dressur vorgestellt werden. Weiße iberische Hengste, französische Ponys und deutsche Sportpferde in einem minimalistischen Bühnenbild mit einer kleinen Bistroszenerie vor einer Leinwand und projezierten Foto- und Filmeinspielungen. Die Musik ist facettenreich, meist elektronisch; sie unterstreicht die schwungvolle Bewegung der Pferde. Schwarz, Weiß, Rot mischen sich mit den Erd-, Metall- und Holztönen der Reithalle. Szenerie, Musik, Maske, ein teils leicht androgynes vom Stil der 20er Jahre inspiriertes Kostümbild sind nie zu viel. Alles ist stimmig und ergibt zusammen ein schönes Gemälde aus Licht und Schatten, Dynamik und Rhythmus.

Berlin Debut: Wenn der Sheriff tanzen will... | 2014

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© Leon Vermeulen | Pferdetheater