Programm

Bevorstehende Vorstellungen

Sichern Sie sich Ihre Tickets direkt online!

Ihre letzte Chance unsere sinnliche Vorstellung zum Thema WALD zu sehen:

 

11. April 2020 | 20:00 Uhr | ABGESAGT

23. Mai 2020 | 20:00 Uhr

20. Mai 2020 | 20:00 Uhr

PREISE

Erwachsene: 15€

Kinder bis 14J: 10€

Abendkasse 1€ teurer

Gruppenpreise nach Absprache!

 

Empfohlen ab 10 Jahren!

 

Seit jeher ist der Wald Faszinationsort für den Menschen, denn er bietet Raum für die vielfältigsten sowohl positiven als auch negativen Projektionen. So bündeln sich im Wald das Ursprüngliche, das Wilde, das Geheimnisvolle, das Mystische, das Gefährlich, das Natürliche, aber auch das Überirdische auf unerklärliche Weise. Er gilt als Ort des Schreckens und Quelle absonderlicher Gefahren. Ebenso lässt er sich als Sehnsuchtsort deuten und dient als Rückzugsraum, der innere Einkehr, Versenkung und Ruhe erst ermöglicht.

Das Pferd steht in einer ähnlichen Spannung, verbinden sich doch auch in ihm Wildheit und Eleganz, Freiheit und treue Verbundenheit zum Menschen auf gleiche Weise. Es überbrückt die Grenze zwischen Natur und Kultur, zwischen Wald und Zivilisation und wird so zum Medium, das zwischen den Welten steht.

In der Aufführung des Pferdetheaters geht es um diese Brücke zwischen Natur und Kultur, Wald und Stadt, die in der Gegenwart mehr und mehr zu verschwinden droht. Was passiert, wenn ein Städter plötzlich in die Wildnis gerät? Welche Wirkung hat der Wald auf den modernen Menschen? Und welche Rolle spielt dabei das Pferd?

NEUES PROGRAMM 2020

Ab Juli 2020 präsentieren wir Ihnen unsere neue Vorführung, die durch den revolutionären Fotografen Edward Muybridge inspiriert ist.

 

Termine, Preise & Tickets in Kürze!

Pferdetheater für Kinder & Jugendliche

In "Der Tierfotograf" wird zusammen mit Pferd, Ziege, Hund und co.

ein kleines Programm mit viel Augenzwinkern für Kinder & Jugendliche bis 12 Jahren gezeigt. 

VERGANGENE PRODUKTIONEN

Into the forest I go to lose my mind and find my soul | 2019

Foto (c) Detlef Witt

Foto (c) Keep the Ananas

Tout le monde danse, tout le monde pense | 2017-2018

 

Eine Hommage an die goldenen 20er

Pferdetheater Zirkow - VON CLAUDIA GROSSE

Aus den Lautsprechern erklingt Max Raabes „Ich bin nur gut, wenn keiner kuckt“. Und das wusste ja auch schon Charlie Chaplin, dass wer sich selbst zu ernst nimmt, viel Humor braucht, um das Leben zu überstehen. Im Pferdetheater ist mit klassischen Slapstick-Einlagen Platz fürs Augenzwinkern. In Anbetracht der Tatsache, dass im Stück nicht gesprochen wird, bleibt Raum für die großen Gesten, ganz im Stile der Stummfilmära. Daraus entsteht ein ganz besonderer Zauber, dem man sich als Zuschauer nicht entziehen kann. Das liegt auch und besonders an den vierbeinigen Hauptdarstellern.

Nocturne II: Losing your Vitamin C. | 2016

 

Foto honor to S. Neumann

Pferdetanz zu elektronischer Musik

In Tegel gibt es Sonnabend Pferdetheater. Das liegt irgendwo zwischen Performance, Happening und Kunst - mit hypnotischen Momenten. Ein Besuch in der Reithalle. VON ARIANE BEMMER

Bei der Probe sind Reiterinnen mit ganz unterschiedlichen Pferden da, spanische Schimmel, braune Warmblüter, die sie alle gut im Griff haben, so dass keines sich Sperenzien erlaubt. Es geht als Scherenschnitt hin und her vor der Leinwand , auf der unterschiedliche Videosequenzen laufen. Es gibt Piaffen im Takt marschierender Soldaten. Hinterhandwendungen à la Autoscooter zu flimmernden Bildern mit Motiven aus dem modernen Großstadtwahnsinn, und all das in halber Dunkelheit, in der Laternen Lichtinseln schaffen und gespenstische Schattenwürfe, und über all dem die elektronisch- scheppernde Musik, die alles Schnauben und Stampfen aufsaugt und übertönt, was mitunter regelrecht hypnotische Momente erzeugt.

Nocturne I: Tout le monde pense, tout le monde danse... | 2015

Foto honor to PferdKultur & Camera 'n' Glasses

Darstellende Kunst mit Pferden

Ein Besuch beim Pferdetheater Berlin. VON SIMONE FUST 

Sehr wenig Licht seitlich von unten, dazu raumbildend eingesetzte Laternen mit Kerzenlicht, um die herum mit Pferden vom Boden aus und geritten, Aufgaben der hohen Dressur vorgestellt werden. Weiße iberische Hengste, französische Ponys und deutsche Sportpferde in einem minimalistischen Bühnenbild mit einer kleinen Bistroszenerie vor einer Leinwand und projezierten Foto- und Filmeinspielungen. Die Musik ist facettenreich, meist elektronisch; sie unterstreicht die schwungvolle Bewegung der Pferde. Schwarz, Weiß, Rot mischen sich mit den Erd-, Metall- und Holztönen der Reithalle. Szenerie, Musik, Maske, ein teils leicht androgynes vom Stil der 20er Jahre inspiriertes Kostümbild sind nie zu viel. Alles ist stimmig und ergibt zusammen ein schönes Gemälde aus Licht und Schatten, Dynamik und Rhythmus.

Berlin Debut: Wenn der Sheriff tanzen will... | 2014

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Leon Vermeulen | Pferdetheater