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AKTUELLE PRODUKTION

COMING UP

 

03. Juli - 31. August immer mittwochs bis samstags 19:30 Uhr in Zirkow auf Rügen

 

Into the forest I go, to lose my mind and find my soul

 

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VERGANGENE PRODUKTIONEN

Debut Rügen: Tout le monde danse, tout le monde pense

 

Eine Hommage an die goldenen 20er

Pferdetheater Zirkow - VON CLAUDIA GROSSE

Aus den Lautsprechern erklingt Max Raabes „Ich bin nur gut, wenn keiner kuckt“. Und das wusste ja auch schon Charlie Chaplin, dass wer sich selbst zu ernst nimmt, viel Humor braucht, um das Leben zu überstehen. Im Pferdetheater ist mit klassischen Slapstick-Einlagen Platz fürs Augenzwinkern. In Anbetracht der Tatsache, dass im Stück nicht gesprochen wird, bleibt Raum für die großen Gesten, ganz im Stile der Stummfilmära. Daraus entsteht ein ganz besonderer Zauber, dem man sich als Zuschauer nicht entziehen kann. Das liegt auch und besonders an den vierbeinigen Hauptdarstellern.

Nocturne II: Losing your Vitamin C.

 

Foto honor to S. Neumann

Pferdetanz zu elektronischer Musik

In Tegel gibt es Sonnabend Pferdetheater. Das liegt irgendwo zwischen Performance, Happening und Kunst - mit hypnotischen Momenten. Ein Besuch in der Reithalle. VON ARIANE BEMMER

Bei der Probe sind Reiterinnen mit ganz unterschiedlichen Pferden da, spanische Schimmel, braune Warmblüter, die sie alle gut im Griff haben, so dass keines sich Sperenzien erlaubt. Es geht als Scherenschnitt hin und her vor der Leinwand , auf der unterschiedliche Videosequenzen laufen. Es gibt Piaffen im Takt marschierender Soldaten. Hinterhandwendungen à la Autoscooter zu flimmernden Bildern mit Motiven aus dem modernen Großstadtwahnsinn, und all das in halber Dunkelheit, in der Laternen Lichtinseln schaffen und gespenstische Schattenwürfe, und über all dem die elektronisch- scheppernde Musik, die alles Schnauben und Stampfen aufsaugt und übertönt, was mitunter regelrecht hypnotische Momente erzeugt.

Nocturne I: Tout le monde pense, tout le monde danse... 

Foto honor to PferdKultur & Camera 'n' Glasses

Darstellende Kunst mit Pferden

Ein Besuch beim Pferdetheater Berlin. VON SIMONE FUST 

Sehr wenig Licht seitlich von unten, dazu raumbildend eingesetzte Laternen mit Kerzenlicht, um die herum mit Pferden vom Boden aus und geritten, Aufgaben der hohen Dressur vorgestellt werden. Weiße iberische Hengste, französische Ponys und deutsche Sportpferde in einem minimalistischen Bühnenbild mit einer kleinen Bistroszenerie vor einer Leinwand und projezierten Foto- und Filmeinspielungen. Die Musik ist facettenreich, meist elektronisch; sie unterstreicht die schwungvolle Bewegung der Pferde. Schwarz, Weiß, Rot mischen sich mit den Erd-, Metall- und Holztönen der Reithalle. Szenerie, Musik, Maske, ein teils leicht androgynes vom Stil der 20er Jahre inspiriertes Kostümbild sind nie zu viel. Alles ist stimmig und ergibt zusammen ein schönes Gemälde aus Licht und Schatten, Dynamik und Rhythmus.

Berlin Debut: Wenn der Sheriff tanzen will... 

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© Leon Vermeulen | Pferdetheater